Kooperation mit Hebammen

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Gütersloh (jf). Premiere: Der Arbeitskreis Frühe Hilfen im Kreis Gütersloh hatte zur ersten 'Fachtagung für Hebammen' im Kreis geladen. Das Kreisgesundheitsamt sowie Netzwerkkoordinatorinnen des Kreises Gütersloh und der Städte Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück und Verl freuten sich über 26 angemeldete Gesundheitsfachkräfte. Im besonderen Fokus stand die Kooperation mit den Hebammen. Diesen so bedeutenden Fachkreis in seinen Anliegen zu hören, zu stärken und Zusammenarbeit zu intensivieren, stellte ein Hauptanliegen dar.

Frühe Hilfen als lokale und regionale Unterstützungssysteme mit koordinierten Hilfsangeboten für Eltern und Kinder ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren basieren vor allem auf multiprofessioneller Kooperation. "Frühe Hilfen brauchen für eine ausgewogene, bedarfsgerechte Versorgung von Familien Netzwerkpartner mit interprofessionellen Kernkompetenzen" so Lisa Wendt, Netzwerkkoordinatorin im Kreis Gütersloh.

Der Fachtag informierte die Hebammen über das neue online Portal  www.familie-gt.de

Hier finden junge Familien und Fachkräfte viele hilfreiche Adressen und Unterstützungsangebote. Abgerundet wurde der Fachtag durch einen Kurz-Workshop zum Thema 'Stressbewältigung durch Achtsamkeit' der Referentin Birgit Ottensmeier aus Bielefeld. "Wir nehmen viele Anregungen und neue Ideen mit in den nächsten Arbeitskreis", freute sich Melanie Stitz, Netzwerkkoordinatorin der Stadt Gütersloh. "Nur gemeinsam können wir Familien frühzeitig und präventiv ab der Schwangerschaft begleiten und durch unsere verschiedenen Kompetenzen voneinander lernen."

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Arbeitskreis Frühe Hilfen setzt auf Kooperation mit Hebammen
Referentinnen und Hebammen sind zum Hebammenfachtag zusammengekommen. In der ersten Reihe (v. r.): Janina Flötotto (Regionalstelle West), Dr. Sabine Kloß (Abteilung Gesundheit ), Lisa Wendt (Regionalstelle Nord), Melanie Stitz (Stadt Gütersloh), Nicole Korfmacher (Stadt Rheda-Wiedenbrück), Malgorzata Herman (Stadt Rheda-Wiedenbrück), Katharina Kerkhoff (Stadt Verl) und Ingrid Klefke (Regionalstelle Ost).