Tagung: iranische Diaspora

Paderborn (up).  Am Dienstag, 25. Juni, und Mittwoch, 26. Juni, findet an der Universität Paderborn die internationale Tagung "Transkulturelle Wechselwirkungen durch Künste und Soziales: Iranische Diaspora in Europa und darüber hinaus" statt.

Die Tagung wird vom Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft ausgerichtet. Veranstaltungsort ist das Jenny-Aloni-Haus der Universität. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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Die Tagung möchte aufzeigen und reflektieren, ob beziehungsweise inwieweit das Phänomen "Iranische Diaspora" in den Künsten der Länder, in die Iraner flüchteten, wahrnehmbar ist. Außerdem soll die Veranstaltung dazu beitragen, dass die Künste der iranischen Diaspora einem größeren Publikum zugänglich und bekannt gemacht sowie im Bewusstsein der Wissenschaften verankert werden. Unterschiedliche literatur- und kulturwissenschaftliche Perspektiven spielen daher bei der Tagung eine wichtige Rolle.

Weitere Informationen:
Die "iranische Diaspora" ist sehr abwechslungsreich. So wie der Iran selbst ein sehr vielfältiges Land ist, ist auch das, was weltweit als "iranische Diaspora" bezeichnet wird, ein sehr heterogenes und komplexes Phänomen. Es kann und sollte in Verbindung mit den Aspekten "Exil" und "Islam" gesehen werden, wenngleich das Phänomen weder auf diese Aspekte reduzierbar noch mit ihnen gleichzusetzen ist. Vielmehr handelt es sich um ein sehr dichtes Geschehen, denn auch Menschen und Generationen sind hier mit einzubeziehen, für die "Exil", "Islam" und der Aspekt "Iran" selbst eine Rolle spielen.

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Die Tagung eröffnet Pofessor Dr. Torsten Meier, Vizepräsident für Internationale Beziehungen